school and education

Wir sind die Rheingauschule

Elternrundschreiben November 2020

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

gerne möchte ich Sie über die aktuelle Situation der Rheingauschule in Coronazeiten informieren: Die ersten 13 Tage nach den Herbstferien haben die allermeisten Schülerinnen und Schüler störungsfrei erlebt. Der Unterricht fand im Wesentlichen nach Plan statt.

Die Allgemeinverfügung des Rheingau-Taunus-Kreises für die Schulen und die Auslösung der Stufe 2 der Planungsszenarien durch das Gesundheitsamt führen zum „eingeschränkten Regelbetrieb“ mit Auflagen, zum Beispiel der Maskenpflicht ab dem 5. Schuljahr. Auch das Kultusministerium hat mit Schreiben vom 30.10.2020 Maßnahmen eingefordert, die bis 9.11.2020 umgesetzt werden sollen.

Die Umsetzung einiger Maßnahmen möchte ich Ihnen erläutern.

Maskenpflicht

Für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB), auch im Unterricht. Plexiglasvisiere sind als Ersatz nur dann zulässig, wenn ein ärztliches Attest das Tragen einer MNB verbietet. Beim Essen, Trinken beziehungsweise allen Situationen, in denen die MNB nicht getragen wird, ist auf die Einhaltung der Abstandsregeln zu achten.

Der Unterricht soll in konstanten Lerngruppen stattfinden

Da im Religionsunterricht, bei den Zweiten Fremdsprachen, im Wahlunterricht und in der gesamten Qualifikationsphase der weiterführenden Schulen der Unterricht nicht im Klassenverband, sondern „verkurst“ stattfindet, müssen für diese Schulen besondere Regeln gelten. Im Unterricht der gemischten Gruppen müssen die Hygieneregeln daher besonders sorgfältig beachtet werden. Wo es möglich ist, sollen Schülerinnen und Schüler in gemischten Gruppen nach Klassenzugehörigkeit im Unterrichtsraum verteilt werden. Aktuell planen wir keine Einschränkungen des Kursunterrichts an der Rheingauschule.

Einschränkungen und Anpassungen bei AGs

Schon seit Wochen bemühen sich z.B. die Musik-AGs, trotz der verordneten Einschränkungen, die Schülerinnen und Schüler sinnvoll zu beschulen. Wir alle wollen versuchen, das AG-Angebot möglichst lange fortzuführen, in der Hoffnung, im 2. Halbjahr Lockerungen bei den dann geltenden Auflagen zu erleben. AGs und Förderkurse mit vielen Schülerinnen und Schülern werden zukünftig geteilt: Rechtschreibkurs, Leseförderung und Computer-AG. Sport-AGs mit Teilnehmern aus mehreren Jahrgängen (vertikale Durchmischung) sind ein besonderes Risiko, da im Sportunterricht keine Masken getragen werden können und bei einer Infektion direkte Kontakte über mehrere Jahrgänge hinweg berücksichtigt werden müssten. Diese AGs werden in der Zeit vom 9.11.2020 bis zu den Weihnachtsferien abgesagt. Betroffen davon sind die Kletter-AG und die Taekwondo-AG.

Verhalten in den Pausen

Leider müssen wir sportliche Betätigungen in den Pausen einschränken. Insbesondere Sportarten, die direkten körperlichen Kontakt erlauben, müssen unterbleiben. Davon betroffen ist auch das beliebte Fußballspielen, selbst wenn die Schülerinnen und Schüler Mund-Nase-Bedeckungen tragen. Die Sportfachschaft überlegt gerade, welche Alternativen an sportlicher Betätigung für die Schülerinnen und Schüler „coronakonform“ in den Pausen möglich sind.

Sportunterricht

Die Sportfachschaft wird Sie zum Thema Sportunterricht noch detaillierter informieren, vorab aber gilt Folgendes: Da der Sportunterricht im Freien stattfinden muss, bitten wir alle Schülerinnen und Schüler an den Sporttagen auf die Wetterlage besonders zu achten und nötigenfalls Wechselkleidung und eine Regenjacke mitzunehmen.

Folgen von positiven Tests bei Schülerinnen und Schülern

Bisher hatten wir in diesem Schuljahr drei Infektionsfälle bei Schülerinnen und Schülern. Das Gesundheitsamt hat in diesen Fällen entschieden, dass nur die direkten Tischnachbarn links und rechts dieser Schülerinnen und Schüler als Kontaktpersonen ersten Grades (KP1) eingestuft werden und für diese 14-tägige Quarantäne verfügt wird. Daher ist es wichtig, dass im Unterricht die Sitzordnung stabil bleibt. Kurzfristige schulische Kontakte (zum Beispiel bei einem 10-minütigen Nebeneinandersitzen) werden nicht als KP1 eingestuft. Zusätzlich können private Kontakte mit Freunden, in der Familie, bei Veranstaltungen und in Vereinen zu Quarantäneverfügungen führen. Nach Ablauf der Quarantäne können die Schülerinnen und Schüler ohne weitere Überprüfung in den Unterricht zurückkehren, vorausgesetzt, sie waren 48 Stunden vor der Rückkehr ohne Krankheitssymptome.

Mögliche Einführung von A-B-Wochen

Die Schule hat sich vorbereitet, für einen Teil der Jahrgänge oder auch für alle Schülerinnen und Schüler alternierend Distanz- und Präsenzunterricht anbieten zu können. Wichtig dabei ist, dass alle Schülerinnen und Schüler Zugang zum Schulportal haben. Der Übergang von Präsenzunterricht auf eine alternierende Form kann sehr schnell erfolgen und würde vermutlich zunächst die Stufen 7 bis E betreffen. Wir beobachten die Entwicklung in der Schule und im Umfeld der Schule und treffen Entscheidungen im Einvernehmen mit dem SSA in Wiesbaden und dem Gesundheitsamt des RTK.

Freundliche Grüße

gez. Thomas Fischer

Sekretariat

06722/99010