school and education

Der Geist des Rheingaus

Klettern heißt wachsen

Klettern heißt wachsen - Rheingauschule zeigt Teamgeist und mentale Stärke beim Regionalentscheid Klettern

„Das Gehirn ist der stärkste Muskel beim Klettern.“ – dieses Zitat des ehemaligen Spitzenkletterers Wolfgang Güllich beschreibt treffend die Herausforderungen des diesjährigen Regionalentscheids „Jugend trainiert für Olympia“, der am 18.05. im Kletterzentrum Darmstadt stattfand.

Neben der Rheingauschule nahmen sieben weitere Schulen mit insgesamt 18 Mannschaften an dem Wettkampf teil. Das zeigt deutlich, dass Klettern und Bouldern längst keine Nischensportarten mehr sind. Neben dem Speedklettern mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer drei Routen im Schwierigkeitsgrad bis 7 sowie drei Boulder bis 5c der Bleau-Skala meistern – eine beeindruckende sportliche Herausforderung.

Schon früh wurde deutlich, dass die Konkurrenz in diesem Jahr besonders stark war und die Trainingsbedingungen an der Rheingauschule nicht immer optimal sind. Die fast 20 Meter hohen Routen verlangten den Teams neben Kraftausdauer vor allem mentale Stärke ab. Ganz im Sinne von Wolfgang Güllich zeigte sich einmal mehr: Der wichtigste Muskel beim Klettern ist das Gehirn.

Auch die modernen Klettergriffe und die anspruchsvoll geschraubten Boulder machten sichtbar, wie dynamisch sich der Klettersport weiterentwickelt. Besonders das Lösen der Boulderprobleme stellte die Teams der Rheingauschule vor große Herausforderungen. Doch gerade im Klettersport gehört auch das Scheitern dazu – als wichtige Erfahrung und als Chance, daran zu wachsen.

Beeindruckend waren vor allem der große Teamgeist sowie die gegenseitige emotionale, mentale und lautstarke Unterstützung innerhalb der Mannschaften. Jede Schülerin und jeder Schüler ist an diesem Wettkampftag über sich hinausgewachsen und hat sich den Herausforderungen mit großem Einsatz gestellt.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Lara Habel und Jonna Stahl. Beide meisterten sämtliche Routen bis zum Topgriff, Lara erzielte zudem die schnellste Zeit an der Speedroute.

Für die Rheingauschule gingen an den Start:

U14: Luise Derstroff, Anni Fuhrmann, Juniper Giangrosso, Lilly Nink, Antea Pehar, Emma Wissmann

U15: Anna Schmidt, Jara Stahl, Jonna Stahl, Theresa Mayr, Jara Dick, Johanna Molitor, Alma Neumann, Irmi Winter, Lara Habel, Matteo Schmidt, Luise Sang

Am Ende stand daher nicht nur das sportliche Ergebnis im Mittelpunkt, sondern vor allem die Erkenntnis, dass Mut, Zusammenhalt und die Bereitschaft, sich immer neuen Herausforderungen zu stellen, die eigentlichen Erfolge dieses Wettkampftages waren.

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